Erfahrungsbericht Roland

Erlebnisse mit Gott – Erfahrungsbericht

Ist das Leben sinnlos?

Erfahrungsbericht von Roland Best

Als ich 17 Jahre alt war, starb meine Oma, bei der ich meine Kindheit verbracht hatte. An diesem Tag brach für mich eine Welt zusammen. Mein Leben hatte keinen Sinn mehr und deshalb wollte ich es beenden. Kurze Zeit später gab ich alle meine bisherigen Prinzipien auf. Beim Bund lernte ich saufen, zu kiffen, lernte Drogen kennen und schlief mit vielen Frauen. Das waren jetzt meine Vorstellungen vom Leben. Doch ich war nicht glücklich. Zurück blieb diese Leere und Unzufriedenheit.

Das Leben schien nur noch ätzend und sinnlos zu sein – malochen, fressen, saufen, ab und zu eine Fete und irgendwann den Löffel abgeben. In meiner Verzweiflung schrie ich zu Gott, obwohl ich ihn gar nicht kannte: "Was soll dieses beschissene Leben?"

Im Herbst 1990 fuhr ich regelmässig nach Feierabend an einer Zeltevangelisation vorbei. Irgendetwas zog mich dorthin. Doch nie fand ich Zeit, um hinzugehen. Irgendwann stellte ich mit Bedauern fest, dass das Zelt weg war. Im April 1991 kam ein Freund zu mir und sagte, dass ich Gott annehmen müsse. Unbewusst dachte ich, dass der "liebe Gott" ein unnahbarer Sklaventreiber sei – daher nichts für mich.

Drei Monate später gab mir jemand das Buch mit dem seltsamen Titel "Der gute Kampf des Glaubens". Zuerst belächelte ich diesen Bekehrungsversuch. Aber beim Lesen fiel es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen. Alle Anstrengungen, Gott gefallen zu wollen, waren umsonst. Es lag nicht an mir, etwas zu tun. Es war bereits alles für mich getan. Obwohl mein Leben vor Gott schmutzig und voller Schuld war, wartete Gott auf mich und lud mich ein, zu ihm zu kommen. Ich brauchte seine Einladung nur annehmen und "Ja" sagen.

Jesus Christus, Gottes Sohn, starb aus Liebe zu uns Menschen. Er starb, um allen Menschen den Weg zurück zu Gott zu ermöglichen. Er starb für das Böse, das uns von Gott trennt. Und er starb auch für meine Schuld. Es war meine Entscheidung, das Geschenk seiner Vergebung für mein Leben anzunehmen.

Was sollte ich tun? Gottes Angebot ablehnen und damit freiwillig "ins Gericht" gehen? Wusste ich doch zu genau, dass ich zu schlecht bin, um vor Gott bestehen zu können. Ich betete etwa so: "Gott, ich bin ein Sünder und brauche deine Vergebung! Jesus, bitte komm in mein Leben, verändere du mich und schenke mir dein ewiges Leben. Amen."

Später suchte ich mir eine Gemeinde, die sich an diesem Jesus orientiert. Noch eine Weile später liess ich mich taufen. Das tägliche Lesen in der Bibel wurde für mich selbstverständlich. Natürlich erzähle ich heute auch anderen Menschen von Christus und lade sie ein, ihr Leben Jesus anzuvertrauen.

Mit Jesus habe ich mittlerweile so viel erlebt, dass ich mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen kann. Ich weiss dass er mich nach diesem Leben in seinem Reich erwartet. Jesus will auch deinem Leben Sinn geben. Willst du es nicht versuchen?


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